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Es kommt sehr häufig vor, daß den Versicherungsantrag nicht der zukünftige Versicherungsnehmer ausfüllt, sondern der Versicherungsvertreter. Beim Ausfüllen einer Berufsunfähigkeitsversicherung erklärt der Kunde dem Versicherungsmakler z.B., dass er Rückenbeschwerden habe. Damit die Verkaufsprovision nicht gefährdet ist, wiegeln Versicherungsmakler gerne ab mit der Begründung, dass dies unerheblich sei.

Dies ist ein Trugschluß. Angenommen die Rückenbeschwerden verschlimmern sich nun zu einem Bandscheibenvorfall und der Versicherungsnehmer wird berufsunfähig.

Das Versicherungsunternehmen verweigert die Auszahlung der monatlichen Renten unter Hinweis auf die verschwiegenen Rückenbeschwerden, da diese im Versicherungsantrag nicht erwähnt sind.

Das Wissen des Versicherungsmaklers muß sich der Versicherer als eigenes zurechnen lassen, so dass die monatliche Berufsunfähigkeitsrente gezahlt werden muß.

Was passiert aber, wenn sich der Versicherungsmakler nun gar nicht mehr an die mitgeteilten Rückenleiden erinnern kann oder will?

Der Versicherer wird die Berufsunfähigkeitsrente aller Voraussicht nach nicht zahlen und es auf einen Rechtstreit ankommen lassen. Diesen Prozeß wird der Versicherungskunde verlieren, wenn er nicht nachweisen kann, dass er den Versicherungsvertreter bei Vertragsabschluß auf die bevorstehende Erkrankung hingewiesen hat.

Diese Beweisprobleme können Versicherungsnehmer vermeiden, indem sie die Versicherungsanträge selber ausfüllen und beim Versicherungsunternehmen hereinreichen.

Eine andere Lösungsmöglichkeit besteht darin, beim Termin mit dem Versicherungsvertreter immer einen aufmerksamen, neutralen Zeugen (Nachbarn, Arbeitskollegen) dabei zu haben, der dann den Gesprächsverlauf später schriftlich festhält, wenn der Versicherungsmakler irgendwelche Zusicherungen gemacht hat oder angezeigte Erkrankungen nicht gehört haben will.

Sinnvoll ist es dann auch, das Versicherungsunternehmen um schriftliche Bestätigung zu bitten, dass die mitgeteilte Erkrankung keinerlei Auswirkungen auf die Prämienhöhe oder auf den Versicherungsschutz hat.

Bevor Sie jedoch irgendwelche neuen Versicherungen abschließen, kann es niemals verkehrt sein, die Leistungen und Tarife aller Versicherungsunternehmen zu kennen. Dies können kostenlos im Internet in Erfahrung bringen. Es zahlreiche Anbieter von sogenannten Versicherungsvergleichen. Doch Vorsicht! Viele bieten nur die Produkte eines einzigen Versicherungsunternehmens und einer kooperierenden Unternehmensgruppe an. Ein Anbieter, der die Angebote mehrerer unabhängiger Versicherer vergleicht ist z.B. die TARIF CHECK24 AG, die kostenlose Versicherungsvergleiche im Internet anbietet .

>> Versicherungsberater.



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