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Webmaster und Website-Betreiber erhalten hier Hilfe bei Abmahnungen. Abmahnungen im Internet sind ein idiotensicheres Geschäftsmodell für Abmahnkanzleien und gewerbetreibende Taugenichtse, die als Abmahner fungieren.

Diese Nichtsnutze googeln im Internet nach fehlerhaften Webauftritten, um diese dann abzumahnen und mit einer gesalzenen Anwaltsrechnung zur Kasse zu bitten.

Dieses Abmahnunwesen ist deshalb ein idiotensicheres Geschäft, weil 40 von 100 Abgemahnten aus Angst oder Dummheit die Kosten der Abmahnung bezahlen werden.

Wir stellen Ihnen nun 9 Tipps vor, damit Sie die Abmahnkosten nicht zahlen müssen.

Tipp Nr.1: Ruhe bewahren!

Wer eine Abmahnung mit Unterlassungserklärung und Kostenote erhält, ist vermutlich aufgeregt und genervt. Wegen der Abmahnung verlieren Sie wertvolle Zeit, weil Sie nun schnell reagieren müssen, um die gesetzte Frist einzuhalten.

In der Ruhe liegt die Kraft!

Hektik und Aktionismus haben noch nie geholfen, um ein Problem zu meistern. Auch so eine blöde Abmahnung werden Sie meistern, weil Sie für etwa 150 Euro professionelle, rechtliche Hilfe erhalten werden und so Zeit und Nerven sparen werden.

Die Kosten der Rechtsverteidigung können Sie mit diversen Tricks dem Abmahner und dessen Abmahnkanzlei aufhalsen. Weitere Infos hierzu auf unserer Anwaltswebsite

Internetabmahnung erfolgreich abwehren in 4 Schritten

Tipp Nr.2: Abmahnung scannen

Atmen Sie nun tief durch und scannen Sie die gesamte Abmahnung. Nicht nur das Abmahnschreiben, auch die Unterlassungserklärung und die Anwaltsrechnung.

Im Internet gibt es jede Menge anwaltliche Webauftritte mit einer Art Notdienst. Der beste anwaltliche Notdienst ist ein Webformular, wo Sie die gescannte Abmahnung hochladen können und dann eine kostenlose Erstberatung für das weitere Vorgehen erhalten.

Hilfe bei Abmahnungen

Tipp Nr.3: Rechtsverstoss beheben

Webmaster und Website-Betreiber erhalten nur dann eine Abmahnung, wenn der Webauftritt irgendwelche rechtlichen Fehler hat.

Möglichweise hat Ihre Webpräsenz aber keine rechtlichen Fehler. Ein erfahrener Internetrechtler verrät Ihnen schon bei der Erstberatung, mit welcher Gerichtsentscheidung Sie den angeblichen Rechtsverstoss entkräften können.

Falls Sie wider Erwarten doch für einen Rechtsverstoss haften, gibt es dennoch eine Lösung.

Tipp Nr.4: Beweislast umverteilen

Der Abmahner und dessen Abmahnkanzlei müssen im Prozess nachweisen, dass der abgemahnte Webmaster oder die abgemahnte Website-Betreiberin tatsächlich einen Rechtsverstoss begangen haben.

Juristen nennen dies Beweislast.

Im Zivilprozess muss der Kläger, also in unserem Fall der Abmahner, beweisen, dass auf Ihrem Webauftritt tatsächlich ein Rechtsverstoss begangen worden ist.

Wenn der abgemahnte Beklagte den Rechtsverstoss detailliert und rechtlich nicht widerlegbar bestreitet, kann der Abgemahnte die Beweislast umverteilen und so möglicherweise den Prozess gewinnen.

Bei gekonntem Bestreiten des Rechtsverstosses hat der Abmahner weitere Beweispflichten und muss nun zum ersten Mal in seiner Abmahnerkarriere arbeiten gehen, um weitere Beweise zu sammeln.

Gelingt der Nachweis eines Rechtsverstosses nicht, verliert der Abmahner den Prozess und muss auch Ihre Anwaltskosten bzw. Rechtsverteidigungskosten zahlen. Oft haftet hier auch die Abmahnkanzlei als Gesamtschuldner wegen der Erstattung der Kosten für die Rechtsverteidigung.

Informationen zur Rechtsschutzversicherung

Erfahrene Internetrechtler mit Webprogrammierkenntnissen verraten Ihnen, wie und ob Sie Rechtsverstösse auf Ihrer Website so beseitigen können, dass der Abmahner nebst Abmahnkanzlei in Beweisnot geraten und im Abmahnungsprozess blöd aus der Wäsche schauen werden.

Weitere Infos auf unserer Anwaltswebsite zum Webdesign:

Webgutachten von einem Rechtsanwalt und Webmaster von 30 eigenen Websites

Tipp Nr.5: Rechtliche Fehler ausnutzen

Jede Abmahnung hat rechtliche Fehler, die Sie oder die Anwaltskanzlei zu Ihren Gunsten ausnutzen können.

Die beliebtesten Fehler der Abmahnhaie sind Gebührenüberhebung und Abrechnungsbetrug.

Jeder Internetrechtler nennt Ihnen schon bei der Erstberatung die einschlägigen BGH-Grundsatzurteile.

Tipp Nr.6: Eigene Unterlassungserklärung

Jede Abmahnung besteht aus dem Abmahnschreiben, einer Unterlassungserklärung und einer Anwaltsrechnung.

Die beigefügte Unterlassungserklärung enthält unter anderem die vertragliche Verpflichtung, die Kosten der Abmahnung zu zahlen.

Diese nachteilige Unterlassungserklärung sollten Sie nicht unterschreiben, sondern eine eigene Unterlassungserklärung abgeben ohne Zusage, die Kosten der Abmahnung zu zahlen.

Welches in Ihrem Abmahnungsfall die beste eigene Unterlassungserklärung ist, hängt von sogenannten "Einzelfall" ab. Eine falsche Unterlassungserklärung berechtigt den Abmahner zum Klagen.

Eine rechtliche Beratung ist daher unerlässlich.

Rechtliche Hilfe bei Abmahnungen

Tipp Nr.7: Strafanzeige wegen Abmahnungsbetrug

Stellen Sie Strafanzeige wegen Abmahnungsbetrug bei der Staatsanwaltschaft. Zur Begründung beziehen Sie sich auf ein Strafurteil des Landgerichtes Osnabrück vom 17.02.2012 wegen gewerbsmässigen Abmahnungsbetruges.

Abzocke im Internet mit Abmahnungsbetrug: Strafurteil LG Osnabrück vom 17.02.2012

Tipp Nr.8: Beschwerde bei der Anwaltskammer:

Beschweren Sie sich schriftlich bei der zuständigen Anwaltskammer der Abmahnkanzlei wegen Gebührenüberhebung und standeswidriger Gebührenteilung.

Die Gebührenteilung ist standeswidrig, wenn der Anwalt seine Anwaltsgebühren mit der Mandantschaft bzw. dem Abmahner teilt.

Tipp Nr.9: Detektiv beauftragen

Standeswidriges Verhalten und Abmahnungsbetrug von Abmahnanwälten können gute Detektive nachweisen. Die Detektivkosten müssen unter bestimmten Umständen dann die Abmahner erstatten. Mehr dazu in:

Sammlung von Urteilen zur Erstattungsfähigkeit und Absetzbarkeit von Detektivkosten

Abmahnanwalt mit Detektei überführen und anzeigen

Weitere Infos zum Thema "Abmahnung":

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