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»Startseite »Abzocke im Internet »Mahnung GWE anfechten«

Liebe GWE-Opfer,

mein Name ist Rainer Wiesehahn. Ich bin Rechtsanwalt und Infopreneur für die Themen "Recht", "Finanzen" und "Versicherungen". Gegen die GWE Wirtschaftsinformations GmbH habe ich in eigener Sache einen Schadensersatzprozess in Höhe von 775 Euro beim Amtsgericht Dortmund durch Anerkenntnisurteil gewonnen.

Beweis: Urteil AG Dortmund vom 11.11.2013

Die GWE Wirtschaftsinformations GmbH in Düsseldorf, vertreten durch den Geschäftsführer Sebastian Cyperski, verschickt jedes Jahr mehrmals amtlich aussehende, bereits vorausgefüllte Formulare der Gewerbeauskunft-Zentrale.de an Selbstständige, Kleinunternehmer, Einzelunternehmer, Freiberufler, Kirchen, Vereine und sogar Schulen mit der Aufforderung fehlende Registerdaten zu ergänzen oder falsche Firmendaten zu korrigieren zu unterzeichnen und bis zum Monatsende an eine kostenlose Faxnummer zu faxen.

Dieses Schreiben erweckt aufgrund seiner Aufmachung bei vielen Betroffenen den Eindruck, es handele sich um ein offizielles, von einer Behörde stammendes Schreiben.

Beweis: Abofalle der Gewerbeauskunft-Zentrale vom 10.10.2012

Gewerbetreibende, die dieses Formular nicht richtig lesen, halten dieses amtlich aussehende Formular für ein Angebot des Gewerbeamtes oder eines öffentlich-rechtlichen Gewerberegisters auf kostenlose Eintragung in ein lokales Firmenbranchenbuch. Aufgrund dieses Irrtums unterschreiben und faxen die meisten Empfänger an die GEW und tappen so in eine Abofalle. Diese Abofalle ist ein mindestens 2 Jahre dauernder Vertrag auf Eintragung in das Internet-Branchenbuch unter der Domain gewerbeauskunft-zentrale.de.

Dieser 2 jährige Abovertrag kostet im Jahr 2012 pro Jahr 569,06 Euro.

Diese generalstabsmässig organisierte Abzocke der Selbstständigen funktioniert so gut, dass die GWE-Firmeninhaber, die Brüder Thomas und Andreas Kaltenmeier aus Frechen bei Köln, vermutlich Multimillionäre sind.

Andreas Kaltenmeier ist Eigentümer eines gelben Ferraris. Gegenüber Bekannten soll er geprahlt haben, dass etwa 50 % aller Angeschriebenen sofort den Jahresbeitrag von 569,06 Euro zahlen und weitere 25 % zahlen nach Zahlungsaufforderung.

Kölner Stadt-Anzeiger vom 02.10.2013

Der Jahresbeitrag von 569,06 Euro ist möglicherweise sittenwidrig, da die Eintragung in das wesentlich bessere und bekanntere Internet-Branchenbuch bei Google Services und bei den Gelben Seiten kostenlos ist.

Meiner persönlichen Meinung nach, handelt es sich bei dieser Mahnung um reine Abzocke. Die GWE weiss, dass niemand das Kleingedruckte liest, wenn beim Empfänger der Anschein geweckt wird, es handele sich um ein amtliches Schreiben des Gewerbeamtes. Als ich dieses Abzockschreiben erhalten habe, dachte ich auch zunächst, es sei ein Formular des Gewerbeamtes Dortmund zur Vervollständigung meiner gewerblichen Daten.

Als ich dann das Kleingedruckte gelesen habe, habe ich mich so geärgert über diese Abzockmasche, dass ich Strafanzeige gegen die GWE wegen gewerbsmässigen Betruges gestellt habe. Ausserdem habe ich die GWE anwaltlich auf Unterlassung weiterer Abzockereien abgemahnt.

Ob es sich auch bei Ihnen um Abzocke handelt, hängt vom Einzelfall ab. Es gibt leider auch viele gute Gründe, die gegen eine Abzocke sprechen z.B. die Pflicht zum Lesen des Kleingedruckten und das "Betreff: Angebot 2012" rechts oben auf "meinem" Formular der Gewerbeauskunft-Zentrale.de aus dem Jahre 2012.

Wie dem auch sei. Wenn Sie gute Nerven haben oder noch besser eine Rechtsschutzversicherung für Vertragsrechtsschutz haben, lohnt es sich, wenn Sie sich gegen die Mahnung der GWE rechtlich zur Wehr setzen. Wenn Ihre Rechtsschutzversicherung Ihnen eine Deckungszusage erteilt, gehen Sie keinerlei Risiko ein wegen der Anwalts- und Gerichtskosten.

Informationen zur Rechtsschutzversicherung

Hier nun 5 Tipps, damit betrogene Gewerbetreibende die 569,06 Euro an die GWE nicht zahlen müssen.

Tipp Nr.1: Nicht zahlen sondern Anfechten wegen arglistiger Täuschung und Sittenwidrigkeit

Zahlen Sie nicht oder stellen Sie Ihre Zahlungen ein und fechten Sie den Abovertrag schriftlich per Einschreiben mit Rückschein, per Boten oder Gerichtsvollzieher nach § 123 BGB wegen arglistiger Täuschung und Sittenwidrigkeit nach § 138 BGB an und fordern Sie die GWE auf, Ihnen binnen 3 Wochen mit Angabe des Datums Ihnen schriftlich zu bestätigen, dass der Abovertrag für den Internet-Branchenbucheintrag wirksam angefochten worden ist und somit keinerlei Zahlungsansprüche bestehen.

Drohen Sie ausserdem mit einer negativen Feststellungsklage. Die GWE merkt so, dass Sie nicht zu den Dummen oder Angstzahlern gehören.

Zur Begründung für die Anfechtung berufen sich Sie sich auf den Beschluss des Amtsgerichtes Düsseldorf vom 18.11.2011 - 35 C 9172/11 - . Diese Begründung muss sehr rechtssicher formuliert werden, damit Sie einen etwaigen Prozess auf Zahlung der "Marketinggebühren" von 569,06 Euro auch gewinnen werden. Es gibt mittlerweile auch Gerichtsentscheidungen, die eine arglistige Täuschung und Sittenwidrigkeit ablehnen.

Bedauerliches Urteil LG Düsseldorf vom 31.07.2013: GWE gewinnt Berufung gegen Abofallenopfer

Mein Rat: besorgen Sie sich ein Urteil, das die arglistige Täuschung und Sittenwidrigkeit bejaht, und machen Sie sich die gerichtlichen Argumente zu eigen bei Ihren rechtlichen Ausführungen z.B.

Urteil AG Duesseldorf gegen GWE Gewerbeauskunft-Zentrale

Sehr lesenswert und inspirierend für eine rechtssichere Anfechtung ist auch das Urteil des Oberlandesgerichtes Düsseldorf vom 14.02.2012, in welcher das Oberlandesgericht Düsseldorf der GWE Gewerbeauskunft-Zentrale verbietet, weitere Formulare in der Fassung vom Jahre 2010 an Gewerbetreibende zu versenden.

Bitte beachten Sie, dass dieses OLG-Urteil keinerlei Rechte für Sie begründet.

Hilfsweise müssen Sie dann auch noch den Abovertrag kündigen, da nicht sicher ist, ob die Anfechtung wirksam ist.

Tipp Nr.2: Binnen 2 Wochen per Einschreiben widerrufen

Widerrufen Sie den Abovertrag nach Ziffer 3 der AGB auf Seite 2 des Erfassungsbogens per Einschreiben mit Rückschein, per Boten oder Gerichtsvollzieher. Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf nur wirksam sein wird, wenn er innerhalb von 2 Wochen nach Rücksendung der Angebotsannahme der GWE nachweislich zugegangen ist.

Als Gewerbetreibende haben Sie kein Widerrufsrecht, wie es den Verbrauchern zusteht. Mit ein wenig Kreativität und mit den richtigen Argumenten können Sie sich jedoch zum Verbraucher machen, damit Sie das gesetzliche Widerrufsrecht zu Ihrem Vorteil ausüben können.

Hilfsweise kündigen Sie dann auch noch den Abovertrag, da ungewiss ist, ob der Widerruf durchgreifen wird.

Tipp Nr.3: Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf stellen

Stellen Sie Strafanzeige gegen die GWE Wirtschaftsinformations GmbH in Düsseldorf, vertreten durch den Geschäftsführer Sebastian Cyperski, wegen gewerbsmässigen Betruges.

Zuständige Staatsanwaltschaft ist die Abteilung für Wirtschaftskriminalität der Staatsanwaltschaft Düsseldorf.

Auch die Strafanzeige muss sehr sorgfältig begründet werden, damit die GWE Sie nicht wegen übler Nachrede oder Verleumdung anzeigen kann.

Hierzu können Sie meine Strafanzeige gegen die GWE, wo ich mich selber als Rechtsanwalt vertrete, als Muster oder Textbaustein verwenden.

Dieses Muster einer Strafanzeige gegen die GWE, die sich auf das Abzock-Formular der GWE vom 10.10.2012 bezieht, erhalten Sie nach Zahlung von 17,95 Euro als Word-Datei per E-Mail.

Muster Strafanzeige gegen GWE vom Anwalt für 17,95 Euro und so 250 Euro und viel Zeit sparen

Die Strafanzeige ist ein wichtiges Indiz für den Amtsrichter bei einem Zivilprozess, dass Sie sich tatsächlich betrogen gefühlt haben.

Tipp Nr.4: Anzeige an das Geldinstitut der GWE

Beschweren Sie sich bei dem Geldinstitut der GWE, dass Sie zur Zahlung einer dubiosen Forderung aufgefordert werden. Je mehr Beschwerden bei dem Geldinstitut eingehen, desto besorgter wird die Bank der GWE um ihren guten Ruf besorgt sein.

Diese Besorgnis könnte in eine Kündigung der Geschäftsbeziehungen mit der GWE münden. So ergangen ist es den früheren Inkassoanwälten Katja Günther und Olaf Tank. Beide Inkasso-Strategen haben die Prozesse wegen der Wirksamkeit der Inkasso-Kontokündigung letztinstanzlich verloren.

Tipp Nr.5: Beschwerde bei WISO, Spiegel-TV und Akte X

Beschweren Sie sich bei WISO, Spiegel-TV und Akte X, damit diese Ihren Fall im Internet bei Youtube und im Fernsehen im ZDF, bei RTL und SAT1 publik machen und die GWE so zum Aufgeben zwingen.

Nicht zu verachten ist auch der Guerilla-Marketing Effekt, wenn der Name Ihres Unternehmens und Ihre Website im Internet bei Youtube und im Fernsehen genannt werden. Weitere Infos unter:

Dubiose Firma GWE: Abzocke mit Amtsschreiben - SPIEGEL ONLINE

Falls Sie noch keine Website haben, können Sie mit ein paar geschäftstüchtigen Webseiten neue Kunden gewinnen oder passive Werbeeinnahmen erzielen. Eine eigene Firmenwebsite ist wesentlich billiger als der überteuerte Abovertrag mit der GWE von 569,06 Euro pro Jahr. Ich selber zahle für meine etwa 30 Websites ca. 200 Euro pro Jahr. Eine einzelne Website ist wesentlich billiger. Weitere Infos unter:

Bestes Webdesign in Dortmund und bundesweit - Gar nicht teuer!

Falls Sie Hilfe benötigen wegen der Mahnungen der GWE Wirtschaftsinformations GmbH, erhalten Sie bei uns eine kostenlose Erstberatung. Senden Sie uns eine kostenlose E-Mail oder füllen Sie das Formular unten aus, wir rufen Sie dann zurück oder antworten Ihnen per e-Mail.

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